Filme
Inferno 2026 von Spelterinifilm.ch - offizieller Event Filmer
Rückblick
Das war der Inferno 2026
Langlauf 2026
Riesenslalom 2026
Abfahrt 2026
Teilnehmerbeiträge
Andrea Perotti
Simbo Suisse
Ville Vahla
Teilnehmer/Helmkamera/Startnummer 115
Leo Rombach
Teilnehmer/Helmkamera/Startnummer 645
TV/Radio
Radio BeO
Radio BeO berichtet live von der Inferno-Abfahrt
Am Samstag, 24. Januar findet in Mürren die legendäre Inferno-Abfahrt statt.
Radio BeO berichtet mit Liveeinschaltungen von der Inferno-Abfahrt.
BeO live dabei – SA, 24. Januar
Presse
Vorschau
BZ Oberland, 16.1.2026 von Alex Karlen
Inferno-Rennen 2026: Es braucht «gute skitechnische Fähigkeiten»
Am Mittwoch startet in Mürren die Superkombination.
Nach Adelboden ist vor Wengen und nach Wengen ist vor Mürren: Vom 21. bis 24. Januar finden die 82. Internationalen Inferno-Rennen statt. Dabei werden die 1850 Teilnehmenden der längst ausverkauften, weltweit wohl längsten und schwierigsten Abfahrt vom Samstag (ab 8.50 Uhr) dank der neuen Bahn wieder gleich unterhalb des Schilthorns starten – wie in früheren Jahren. Teilnehmen können laut Ausschreibung Damen und Herren ab Jahrgang 2008, die «über gute skitechnische Fähigkeiten verfügen». 2025 siegten Kilian Burri (Boltigen) und Tanja Brawand (Grindelwald).
Bereits am Mittwoch um 16 Uhr starten die Wettkämpfe der 41. Superkombination mit dem Langlauf durch das Dorf, gefolgt vom Riesenslalom am Donnerstag um 10 Uhr an der Winteregg.
Umrahmt werden die Rennen von einem Unterhaltungsprogramm inklusive Festwirtschaft im Sportzentrum sowie einem Umzug am Freitagabend mit Teufelsverbrennung. In den Nächten auf Samstag und auf Sonntag verkehren Extrazüge nach Interlaken mit Moonliner-Anschluss.
Pressemitteilung Vorschau: Link
BZ Oberland – 24.1.2026 – Hans Urfer, Stefan Schnyder, Christian Häderli
Inferno-Abfahrt abgebrochen
Schatten über dem Rennen: 69-Jähriger stirbt kurz vor dem Ziel in Mürren
Ein Rennfahrer kollabiert 100 Meter vor der Ziellinie und stirbt trotz Reanimation. Das OK bricht die legendäre Abfahrt erstmals in ihrer 98-jährigen Geschichte wegen eines Todesfalls ab.
Die Inferno-Abfahrt in Mürren, die am Samstag stattfand, musste wegen eines Todesfalls abgebrochen werden. Gemäss Angaben von OK-Präsident Christoph Egger ist ein 69-jähriger Rennfahrer 100 Meter vor dem Ziel zusammengebrochen. Rettungskräfte hätten danach vergeblich versucht, den Mann zu reanimieren. Es habe nur noch der Tod festgestellt werden können.
Das Organisationskomitee hat daraufhin gemeinsam mit der Rennleitung entschieden, das Rennen abzubrechen, aber gleichzeitig beschlossen, die Ergebnisse bis zum Abbruch zu werten.
Es siegte der Niedersimmentaler Mathias Reber vor Michel Stähli (Grund/Gstaad) und Elia Saurer (Aeschlen). Bei den Frauen gewann Michelle Hurni (Unterseen) vor der Niedersimmentalerin Arianne Wenger und Lara Stern (Bönigen).
Angesichts des Todesfalls fanden die Siegerehrung und die Feierlichkeiten im Sportzenterum Mürren «in angepassten» Rahmen statt, wie es in der Medienmitteilung heisst.
Noch nie gab es am Inferno-Rennen einen Todesfall
In der Geschichte des Rennens hat es gemäss Christoph Egger zwar bereits mehrere schwere Verletzungen nach Stürzen gegeben. Zu einem Todesfall kam es bisher jedoch nie.
Dabei hätte die 82. Austragung im Grunde unter einem guten Stern sein müssen, denn die «bösen Geister» waren bereits am Freitagabend vertrieben worden.
Als nach dem traditionellen Umzug durch Mürren beim Sportzentrum der eigentliche Namensgeber des Rennens verbrannt worden war: Der Teufel. «Hell-Fire-Race wurde das erste Rennen genannt», sagt OK-Vizepräsident Bernhard Spörri. Dies sei eine Erfindung der Briten mit Arnold Lunn an der Spitze gewesen, die damals den Skisport nach Mürren brachten und 1928 erstmals das fast 15 Kilometer lange Rennen runter nach Lauterbrunnen durchführten.
Im Jahr darauf sei dann bereits der Name «Inferno» verwendet worden. Auch gab es damals schon Anstecker mit dem Teufelsgesicht, weiss Spörri. Und er mutmasst, dass das Teuflische und Höllische aus dem religiösen Sprachschatz der Engländer stammen könnte.
Kurt Hunziker, der bis 2023 im Inferno-Organisationskomitee Chef Samariter war, spannt den Bogen zum Skirennen: «Vom Schilthorn hinunter nach Lauterbrunnen oder «From Heaven to Hell». Bernhard Spörri will aber richtig verstanden werden und verneint jeglichen religiösen Ursprung der Rennen.
















































