Das Inferno Rennen in Kürze

Das Inferno-Rennen, das erstmals 1928 von "skiverrückten" Engländern ausgetragen wurde, gilt heute als das grösste Amateurrennen des weltweiten Skisportes.

Die Teilnehmerzahl ist auf 1850 beschränkt und jedes Jahr müssen mindestens ebenso viele Startwillige abgewiesen werden. Die abwechslungsreiche, spezielle Topographie macht den Reiz dieser 14,9 km langen Strecke aus, die auch ausserhalb des Rennens befahren werden kann.

Der gute Allrounder kommt hier voll auf seine Kosten, wie der folgende Auszug aus der Ausschreibung beweist: "Im oberen Streckenabschnitt werden saubere Abfahrtsschwünge verlangt sowie eine optimale Linienführung. Im Mittelteil wird eine ideale Abfahrtsposition über schnelles Gleiten auf den Skiern entscheiden. Vom Kanonenrohr bis in die Höhenlücke wird der technisch gute Abfahrer die Nase vorne haben. Im Abschnitt Maulerhubel bis Winteregg kann ein guter Schlittschuhschritt und die vorhandene Armkraft über Sieg oder Niederlage entscheiden. Von Winteregg - Spriessenkehr bis Lauterbrunnen wird optimales Material, saubere Abfahrtsposition und nicht zuletzt das mentale Durchbeissen über eine gute Schlusszeit entscheiden".

Für alle, die diese Abfahrt nicht im Rennstress, sondern mit viel Genuss absolvieren möchten, hier eine kurze Streckenbeschreibung: Der Start liegt unterhalb vom Kleinen Schilthorn. Von hier geht's durchs Engetal zur Schilthornhütte. Es folgt ein langgezogenes S bis unterhalb der Muttlerenhoren. Als nächstes muss das Kanonenrohr bewältigt werden. Nach einem weiteren Doppel-S und einer scharfen Rechtskurve wird bei einem Aufstieg im Wald das Trassee des Maulerhubellifts überquert. Die anschliessende leichte Abfahrt bringt uns nach Winteregg über die Wintereggbrücke zum Forstweg Richtung Lauterbrunnen.

Gute Skifahrer benötigen ca. 3/4 Stunden für diese wunderschöne Abfahrt. Die Sieger im Rennen weniger als 15 Minuten.

Facebook Instagram Twitter Youtube Google + Flickr

15_bilder_fix.jpg
Home: