Preview

Teilnahme-Rekord am Schilthorn

Die Anmeldungen für die Abfahrt übertreffen die Vorjahre. Neben der Planung für die aktuelle Ausführung rückt die nächstjährige Jubiläumsausgabe immer mehr in den Fokus.

Die Wilden sind wieder los – zum 74.Mal

Das Inferno ist ein Abfahrtsrennen – eigentlich. Es geht zwar teilweise «nidsi wie dr Tiifel», zu bewältigen haben die infernalischen Renner und Rennerinnen aber auch Flachstücke – und sogar Gegensteigungen. Auf der Startliste zum 74. Infernorennen vom kommenden Samstag stehen 1850 Namen.

Die Carving-Ski müssen im Keller bleiben

Ski alpin: Kleines Main-Spessart-Skiteam beim Inferno-Rennen in Mürren - Riskante Überholvorgänge
Bessere Bedingungen winken jetzt aber den Amateuren bei den 74. Internationalen Inferno-Rennen im Nachbarort Mürren (Berner Oberland). Gute Pistenverhältnisse und beste Wetteraussichten bis zum Ende der Woche erleichtern den Organisatoren die Planung für das größte und längste alpine Amateur-Abfahrtsrennen der Welt. Hier wird es den zahlreichen Startern aus aller Welt jedoch schwerfallen, an den starken einheimischen Rennläufern vorbeizuziehen. Bereits 1928 wurde das Inferno-Rennenerstmals von »skiverrückten« Engländern ausgetragen und gilt heute als das schwerste Amateurskirennen überhaupt.


Langlauf

Offizieller Bericht - Nacht-Langlauf am 18. Januar 2017

Tagesbestzeit erzielte Ruedi Ogi aus Meiringen mit 11.36,12 Minuten vor Thomas Huggler aus Matten b. Interlaken (12.07,58 Minuten) sowie knapp dahinter Patrick Zürcher 12.07,96. Bei den Frauen stellt die Tagesbestzeit Judith Graf aus Matten b. Interlaken mit 14.34,80 Minuten auf. Dahinter folgen Priska Nebiker, ebenfalls aus Matten b. Interlaken mit 15.51,13 Minuten sowie Manuela Kaufmann aus Interlaken mit 15.57,26 Minuten.

Der Teufel ist los

Jungfrau Zeitung, 19.1.2017 von Lia Näpflin
Am Mittwochabend fiel der Startschuss für die Kombination mit dem legendären Nacht-Langlauf mitten durch Mürren. Sehen Sie eine Bildersammlung von keuchenden Lungen, eingefrorenen Bärten und besonders vielen lachenden und jubelnden Leuten.

Triumphale Mattner beim Nachtlanglauf

Traditionsgemäss starteten die Inferno Rennen am heutigen Abend mit dem Nachtlanglauf in Mürren. Die Loipenqualität war dieses Jahr sehr gut, wobei die richtige Wachswahl bei Temperaturen um -10 Grad gewichtig war. Das Langlaufrennen fand auf der Originalstrecke durch Mürren statt.


Riesenslalom

Offizieller Bericht - Riesenslalom am 19. Januar 2017

Das Wetter hat heute den Inferno-Verantwortlichen und vor allem den Teilnehmenden perfekte Rennbedingungen beschert. Der Riesentorlauf fand wie letztes Jahr auf Birg, resp. Obere Hübel statt. „Die Bedingungen waren heute top“, freut sich der Rennleiter Thomas Gertsch. Das Rennen konnte auf einer sehr gut präparierten Piste gefahren werden. Neben einigen kleinen Blessuren gab es am Rennen zum Glück keine Zwischenfälle.
Bei den Damen I gewinnt Jasmin Tschümperlin aus Alpthal in 1.08,07 Minuten vor Kirstin Mcgarry aus Dublin (IRL) mit 1.08,25 Minuten und Manuela Kaufmann aus Interlaken wird dritte mit 1.11,58 Minuten. Judith Graf (Matten b. Interlaken) muss sich dieses Jahr mit Rang zwei bei den Damen II begnügen. Es gewinnt Christine Grieder aus Grindelwald mit 1.10,46. Der dritte Rang geht an Monika Bösch aus Ebnat-Kappel. In der Kategorie Ladies fährt Alice Manson aus Winchester Hants (GB) mit 1.19,65 am schnellsten.
In der Herren Hauptklasse steht Mathias Salzmann aus Naters mit 1.03,24 vor Kevin Amacher aus Grindelwald 1.04,16 und Sepp Schilter aus Alosen 1.04,41 zuoberst auf dem Podest. Diese drei haben auch gleich die Tagesbestzeiten aufgestellt.
Die Senioren I werden angeführt von René Almer aus Grindelwald welcher 1/100 vor Marco Michel aus Kerns ins Ziel kam. Harry Maier aus Zäziwil komplettiert das Podest.
Bei den Senioren II darf sich Lokalmatador Urs von Allmen (Lauterbrunnen) in 1.04,85 als überzeugender Sieger feiern. Er gewinnt vor einem weiteren Einheimischen, Othmar Suter aus Mürren. Die Beiden haben bereits letztes Jahr dieselben Plätze für sich beansprucht. Mani Ueli aus Därstetten kommt ebenfalls auf das Podest. In der Kategorie Gentlemen ist Lody Pieters aus Holland auch dieses Jahr nicht zu schlagen.
Nach zwei anstrengenden Renntagen legen die Athleten jeweils am Freitag einen Ruhetag ein. Dabei können sie sich von den beiden vergangenen Disziplinen erholen und sich optimal auf die Abfahrt von Samstag vorbereiten. Am Freitag um 20.30 Uhr ist dann die traditionelle Teufelsverbrennung beim Alpinen Sportzentrum in Mürren. Wie jedes Jahr wird die Teufelsverbrennung auch dieses Jahr von einem Fackelumzug durch das Dorf umrahmt welcher bei der BLM Station in Mürren startet.

Grosskampf um die Inferno-Kombination

BZ Berner Oberländer, 20.1.2017 von Bruno Petroni
Nach einem Kom­binationsriesenslalom bei traumhaften Bedingungen führen die Oberländer Infernofahrer die Zwischenwertung an. Bei den Frauen liegen sogar fünf Oberländerinnen innerhalb von nur 120 Punkten.


Umzug

Wenn der Teufel Feuer fängt

Am Freitagabend wird mit der Verbrennung des Inferno-Teufels offiziell die Eröffnung der Veranstaltung gefeiert. Ein Highlight für das ganze Dorf und besonders für die Bondies. Denn diese ziehen die Figur beim Fackelumzug einmal rund ums Dorf.


Abfahrt

Offizieller Bericht - Abfahrt am 21. Januar 2017

Die traumhafte INFERNO Woche wurde mit der 74. Abfahrt vom kleinen Schilthorn bis nach Mürren abgeschlossen. Die 7.6km wurden und 1140 Höhenmeter wurden von Tagessieger Flavio In Albon aus Eggerberg in etwas mehr als 7 Minuten bewältigt. Insgesamt klassierten sich 1663 Teilnehmer.
Schon anfangs Woche war klar, dass die Originalstrecke bis Lauterbrunnen nicht möglich sein wird und das Rennen demnach in Mürren endet. Nach den hervorragenden Wetterbedingungen für den Langlauf und dem Riesenslalom durften die Organisatoren auch für das Abfahrtsrennen am Samstag auf Petrus zählen. Die stabilen Wetterbedingungen rütteln dieses Jahr das Klassement nicht komplett durch wie letztes Jahr. Perfekte Sicht und auch die gute Unterlage führen zu hohen Tempi und einer Siegerzeit von 7.10,38. Diese wird aufgestellt vom 22-jährigen Flavio In Albon mit der Startnummer 17. Zum ersten Mal seit 10 Jahren holt er die Siegertrophäe ins Oberwallis. Der vielmalige INFERNO-Teilnehmer gewinnt überlegen mit über 8 Sekunden Vorsprung auf Manuel Zurbuchen (Unterseen) und Daniel Brawand (Grindelwald)
Die fünffache Inferno-Gewinnerin Marianne Rubi (34, Grindelwald) verpasst im Rennen der Frauen einen weiteren Sieg – sie wird mit vier Sekunden Rückstand Zweite hinter der Innerschweizerin Nadine Mächler. Unterdessen liefert Judith Graf (45, Matten) ein solides Rennen ab, gewinnt ihre Kategorie überlegen und sichert sich mit dem siebten Gesamtrang ihren sechsten Sieg in Serie in der Superkombination – insgesamt den siebten solchen.
Im Vormarsch befindet sich Thomas Huggler (38): Der zweimalige Kombinationsdritte verpasst den Kombi-Sieg diesmal nur um Haaresbreite, trennen ihn doch gerade mal lächerliche vier Pünktchen vom Walliser Mathias Salzmann, der seinen vierten Sieg in der Superkombination feiert. Nach dem Riesenslalom vom Donnerstag hatte noch der Simmentaler Patrick Zürcher knapp vor Huggler die Führung inne. Dieser verliert aber in der Abfahrt wertvolle elf Sekunden auf Huggler und wird Dritter.
Manch einer riskiert zu viel und fährt über seinen Möglichkeiten. Die meisten Stürze enden bis auf acht glimpflich. Vier Fälle von Schulterfrakturen, zwei kaputte Knie und je eine Rippen- und Kopfverletzung muss der Helikopter ins Spital überführen. Einer dieser Pechvögel kann das Spital noch am selben Tag wieder verlassen.
Am 20. Januar 2018 findet das Inferno-Rennen zum 75. Mal statt. Für dieses Jubiläum haben sich die Veranstalter bereits einige Neuerungen ausgedacht: Ein zusätzliches Team-Rennen mit Start auf Oberen Hübeln und Ziel auf der Eisbahn beim Alpinen Sportzentrum Mürren wird am Freitag ins Leben gerufen. Dieses gilt dann auch als Sir-Arnold-Lunn-Cup. Bei einem zusätzlichen Legenden Rennen werden zudem alle noch lebenden INFERNO Sieger eingeladen. Ebenfalls auf der Eisbahn befindet sich nächstes Jahr das Ziel des Kombinationslanglaufs.
Auf reges Interesse ist zudem die Ankündigung eines Teufelsclub gestossen. OK Chef Christoph Egger erläutert: «Wir gründen den Teufelsclub, in welchem wir maximal 666 Mitglieder aufnehmen werden und die Mitglieder mit teuflisch guten Aktionen und Vorteilen bedienen». Man darf gespannt sein.

Die feurigste Volksabfahrt

Am Samstag startet die legendäre Volksabfahrt am Kleinen Schilthorn. 1850 Abfahrer nehmen die Strecke in Angriff und zeigen, wer die Wildesten sind. Brian Brog versucht, seinen Überraschungssieg zu wiederholen, und Oliver Zurbrügg verzichtet auf eine Teilnahme.

Inferno-Sieg Nummer 7 für die Kombi-Queen aus Matten

Das 74. Internationale Infernorennen war geprägt von vielen Stürzen – und von zwei Siegern, die keine Oberländer sind: Die legendäre Abfahrt vom Samstag gewannen der Oberwalliser Flavio In Albon und die Innerschweizerin Nadine Mächler.
Beim Tagessieg hatten die Oberländer bei der 74. Inferno-Abfahrt nichts mitzureden. Dafür holte sich die Mattnerin Judith Graf ihren insgesamt siebten Sieg in der Super-Kombination.

Wie die Teufel den Berg hinunter

Junge Sieger und zahlreiche alte Teilnehmer. Ob Amateur, Ex-Profi oder einfach Hobby-Abfahrer. Am Samstag stürzten sich 1850 Verrückte die 7,6 Kilometer lange Strecke hinunter. Ein Spektakel in Hülle und Fülle beim Traditionsrennen in Mürren.

Unverletzt aus dem Fangnetz gewühlt

Bei bes­ten Wet­ter­be­din­gun­gen wur­de am Sams­tag die Ab­fahrt der 74. In­fer­no-Ren­nen in Mür­ren aus­ge­tra­gen (Ber­ner Ober­land). Glück im Un­glück hat­te da­bei der Loh­rer Ste­fan Lem­bach.

Wieslocher Skiabfahrer rast beim "Inferno-Rennen" auf Platz zwei

Das Inferno-Rennen in Mürren (Schweiz) ist das längste und traditionsreichste Skiabfahrtsrennen der Welt. Bei perfekten Bedingungen fuhr Markus Gauer (Wiesloch) auf den zweiten Platz bei den Senioren 1 (Platz fünf in der Gesamtwertung) und ist damit zum dritten Mal in Folge bester Deutscher.

74. Internat. Inferno-Skirennen: Amateure aus der Region mischen mit

Otto Lingk aus Straubenhardt und Jochen Layer aus Pforzheim waren in der Kombination (Langlauf und Riesenslalom) sowie am Schilthorn-Abfahrtslauf für das „2fast4u“-Team am Start.

Auf den Spuren von James Bond

Der Mainzer Frank Bayer nimmt in Mürren zum 25. Mal an der selbsternannten härtesten Ski-Abfahrt der Welt teil.

Bericht Skimagazin in Italien

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