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Pressemitteilung Inferno 2012
Später Start verhalf an der Inferno-Abfahrt zum Sieg
«Es war eine harte Woche. Schwierige Entscheide mussten gefällt werden. Aber am Ende war es ein super Rennen!», das ist das kurze Fazit des Rennleiters Thomas Gertsch am Samstag nachdem der letzte Fahrer der diesjährigen Inferno-Abfahrt im Ziel war. Die Organisatoren kämpften nicht nur mit dem vielen Schnee sondern auch mit technischen Problemen der Bahnen. Die ersten Plätze wurden durch späte Startnummern belegt.
Die vielen freiwilligen Helfer arbeiteten teilweise Tag und Nacht an der Pistenpräparation. Am Samstagmorgen zeigte sich die Piste in einem guten Zustand, die Mühen hatten sich gelohnt. Bereits am Freitagmittag entschieden die Rennverantwortlichen den Start auf den Allmendhubel zu verlegen. Hinsichtlich den Wetterprognosen konnte davon ausgegangen werden, dass viel Schneefall zu erwarten war. Der Entscheid wurde am Samstagmorgen positiv bestätigt. Der viele Schnee im oberen Teil der Strecke hätte ein Rennen ohne vorherige Sprengung der Lawinen nicht zugelassen. Obwohl die Helfer alles taten, um das Rennen pünktlich um 08.50 Uhr zu starten, wurde der Start um 30 Minuten nach hinten verschoben. Durch eine technische Panne bei der Allmendhubelbahn, welche die Läufer hoch brachte, verzögerte sich der Start um eine weitere Stunde. Um 10.15 Uhr konnte der erste Läufer aus dem Starthaus geschickt werden.
Die Rangliste zeigte dann, dass die höheren Startnummern doch die etwas besseren Verhältnisse vorfanden. Zeitweilig zeigte sich sogar die Sonne, dadurch wurde die Sicht besser und die Piste schneller.
Auch der OK-Präsident Ueli Stäger zeigte sich am Ende des langen Renntages sehr zufrieden. Er stellte die hervorragende und absolut lobenswerte Arbeit aller Helfer in den Vordergrund. «Ohne sie ist eine Durchführung des Inferno Rennens nicht denkbar. Es bereitet grosse Freude einen solchen Anlass so durchführen zu können». Im nächsten Jahr findet das Rennen bereits zum 70sten Mal statt. Das OK konzentriert sich jedoch auf ein grösseres Fest im 2018, wenn das 75. Jubiläum gefeiert werden kann.
Bei den Herren gewann Samuel Imhof (Liestal) mit der Startnummer 1602 und einer Zeit von 10.40,93. Auch auf den Plätzen zwei und drei klassierten sich zwei Rennläufer mit hohen Startnummern: 2. Toni Gilgen (Horboden), Startnummer 755 und einer Zeit von 10.51,20 und 3. Phillippe Dubach (Oey), Startnummer 576 und seine Zeit: 11.04,73.
Nadin Mächler (Vorderthal) entschied das Rennen bei den Damen für sich. Mit der Startnummer 601 realisierte sie eine Zeit von 11.58,91. Nicht ganz zwei Sekunden länger benötigte die Zweitplatzierte Maya Rüdisüli (Amden), ihre Zeit 12.00,33 (Startnummer 1672). Bei 12.15,75 stoppte die Zeit für Nicole Bärtschi (Buttisholz).
Die Kombination entschied bei den Damen Judith Graf (Matten b. Interlaken) über alle Damen-Kategorien für sich. Und bei den Herren stand Patrick Zürcher (Latterbach) zuoberst auf dem Podest.
Die Internationalen Inferno Rennen im 2013 finden vom 23. 26. Januar statt.
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